VOR UNSERER TÜR – Endlagerinfoabend in Sandl

Im Gegensatz zu Österreich oder Deutschland setzt Tschechien voll auf Atomkraft.

Und Atomkraft soll nun auch aus dem EU-Haushalt mitfinanziert werden. Das alles hat auch Auswirkungen auf uns. Neben den bekannten Risiken durch AKWs müsste auch jedes Land, das wie unser Nachbarland solche betreibt, bis 2050 über ein „Endlager“ für hochradioaktiven Atommüll verfügen. 

In der engeren Endlager-Auswahl verblieben sind in Tschechien vier Standorte, die nun geologisch näher untersucht werden sollen. 

Für mehr als 10.000 Tonnen hochradioaktive Brennstäbe für die nächste Million Jahre!

Und angesichts der Atomkraft-Ausbaupläne in unserem Nachbarland wird diese Kapazität noch zu wenig sein. 

Viele Menschen der betroffenen Gemeinden wehren sich. Während sich Deutschland immer mehr der damit verbundenen Schwierigkeiten bewusst wird und sich die Standortsuche aus triftigen Gründen immer weiter verzögert, geht es in Tschechien anscheinend nur um die Durchsetzbarkeit auf politischer Ebene.

Wir wollen deshalb auch von Fachleuten und NGOs aus Tschechien wissen, wann, wo und ob ein Endlager in Grenznähe zum Mühlviertel gebaut werden könnte und laden zu einem hochinteressanten Infoabend mit Edvard Sequens (Calla) aus Tschechien und Gabi Reitingerová (OIŽP/BIU) am Montag, den 30. Juni um 20.00 Uhr in das Gasthaus Fleischbauer in Sandl recht herzlich ein.

Begrüßung und Einleitung durch Bürgermeister Gerhard Neunteufel und Manfred Doppler, Obmann des Anti Atom Komitees. 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 
Der Eintritt ist gratis, eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Plakat, das über den Infoabend in Sandl am 30. Juni 2025 informiert

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