
Es freut uns, dass trotz der hohen Temperaturen zahlreiche Besucher zu der Veranstaltung in Sandl gekommen sind. Einige waren auch aus dem angrenzenden Waldviertel angereist, wie Renate Brandner-Weiß und Gottfried Brandner vom Waldviertler Energie-Stammtisch.
Nach er Einleitung durch Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee und den Gastgeber, Bgm. Gerhard Neunteufel, berichtete Gabi Reitingerová über die Ausbaupläne und den aktuellen Stand in der tschechischen Republik. – Diese würden ja ebenfalls, sollten sie umgesetzt werden, großen Einfluss auf die Errichtung und die Dimension eines Endlagers nehmen.
Bekannterweise sind vier Standorte für ein solches in der engeren Auswahl verblieben. Speziell am Beispiel von Janoch beim AKW Temelín erläuterte Edvard Sequens in der Folge, wie so ein Endlager aussehen könnte.


Auch wenn die Ausmaße eines solchen Bauvorhabens schon einige Besucher überrascht haben dürften, könnte es durch die Absicht Tschechiens, bei der Energiewende vor allem auf Atomkraft zu setzen, noch deutlich schlimmer kommen. – die ursprünglich geplante Kapazität für 10.000 Tonnen Atommüll wird schlicht nicht reichen.
Ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen hat Bernhard Riepl vom Verein Sonne und Freiheit und und richtete am Ende der Veranstaltung einige Worte ans Publikum.


Fotos: AAK

